Gebetsmonat 2026: Tagesandacht zum 18. Juni

Psalm 119,103: »Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.«

Eigentlich wäre das Café Zukunft heute ins Schokoladenmuseum nach Köln gefahren. Stattdessen geht es nun ins Freilichtmuseum nach Hagen. Aber auch ohne Schokolade hat dieser Tag seine Süße. Denn so überraschend es klingen mag: Gottes Wort schmeckt süß – noch süßer als Honig.

Die Süße steht in der Bibel für das gelingende Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Sie steht für die Fülle, ja, für die Überfülle seines Segens und seiner Versorgung. So fließt im verheißenen Land nicht nur Wasser, sondern dort fließen Milch und Honig (2. Mose 3,17).

»Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist«, heißt es in Psalm 34,9 – einem Vers, den wir häufig als Einladung zum Abendmahl sprechen. Auf der verheißenen neuen Erde baut jeder sein Haus und bewohnt es, pflanzt seinen Weinberg und genießt seine Früchte (Jesaja 65,21). Und im Hohelied der Liebe singen zwei Liebende, ohne rot zu werden, von den honigsüßen Lippen und dem süßen Mund des anderen (Hoheslied 4,11; 5,16).

Wie goldener Honig, wie ein guter Tropfen, wie eine köstliche Frucht – ja, wie ein Kuss: So süß schmeckt Gottes Wort. Denn es ist voll, ja, übervoll von Leben, übervoll von Trost, übervoll von Gnade, übervoll von Liebe.

Um die Süße des Wortes Gottes zu schmecken, muss man ihm nahekommen – ganz nahe. Man muss es in sich aufnehmen. Einen besonderen Leckerbissen schluckt man nicht hastig hinunter. Man lässt ihn sich auf der Zunge zergehen, bewegt ihn im Mund und kostet seinen Geschmack aus.

Nimm dir heute im Gebet Zeit dafür. Nimm dir ein Bibelwort, vielleicht nur einen einzigen Vers. Lies ihn ohne Hast: einmal, zweimal und noch einmal – bis du darin etwas von der Süße Gottes schmeckst. Und hoffentlich wächst daraus ein frohes und fröhliches, ja, ein übervolles Herz.

Gebetsanliegen:

Wir danken heute unserem herrlichen Schöpfer für alles Süße in unserem Leben: für gutes Essen, liebevolle Worte und eine herzliche Umarmung.

Wir danken für die vielen köstlichen Momente in unserem Gemeindeleben: im Lobpreis, bei den vielen Festen und in unseren Kleingruppen.

Und wir denken heute im Gebet besonders an die Menschen, die gerade erfahren, wie bitter das Leben durch Verlust, Krankheit oder Tod sein kann. Wir bitten darum, dass wir nicht achtlos an ihnen vorübergehen, sondern uns ihnen zuwenden, ihnen zuhören und das Gute unseres Lebens mit ihnen teilen.

Diese Woche im Gebetsmonat

Weitere Angebote können dazukommen.

 

Donnerstag, 18.06.:

  • 10.00 Uhr: Ausflug des Cafés Zukunft ins Freilichtmuseum Hagen, Abfahrt am Gemeindehaus
  • 19.30 Uhr: ReCall (Männertreff) mit Gebetsoase bei Dierk Hahn, Notweg 11, 44229 Dortmund-Hombruch

Freitag, 19.06.:

Samstag, 20.06.:

Impuls von Conny Ziegenbruch für den kommenden Gottesdienst am 21.06.2026:

Nächsten Sonntag ist »Halbzeit« im Gebetsmonat. Und um beim Fußball zu bleiben, kannst du bis Sonntag über folgende Fragen nachdenken:

  • Wie ist das »Spiel« für dich bisher »gelaufen«?
  • Was ist dir im Gebetsmonat wichtig geworden?
  • Was wünschst du dir für die »zweite Halbzeit« des Gebetsmonats?

Denk gerne darüber nach, wie du das in einem Satz zusammenfassen kannst. Wir freuen uns im Gottesdienst, wenn sich Einzelne mit ihrem Satz dazu äußern. Sag mir vorher Bescheid – über die Communi-App oder unter cziegenbruch@aim.com – oder mach es einfach spontan und lass alle anderen daran teilhaben.

Danke!

Conny Ziegenbruch  ·  18. Juni 2026

Lucas Haug

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18. Juni 2026